Die Klangmassage beruht auf dem Prinzip, dass die Energie unserer Aufmerksamkeit folgt. Diesem Prinzip zufolge, geht es in der Klangmassage darum, das Gesunde im Körper zu stärken. Ziel der Klangmassage ist es, durch die massierende Wirkung der Klänge, eine tiefe Entspannung zu erreichen, wodurch sich alte Muster, wie Blockaden oder Verspannungen, im Körper lösen können. Klänge berühren uns wahrhaft im tiefsten Innersten. So werden die Schwingungen eines Klanges über den Schall auf den Körper übertragen. Diese Vibrationen, die in der Klangmassage durch das Anschlagen der Klangschalen bewusst ausgelöst werden, versetzen alle Zellen unseres Körpers in Bewegung. Die rhythmisch gleichförmige Schwingung der Klangschalen überträgt sich dabei auf den Körper, der dadurch in seinem Harmoniestreben bestärkt wird, und die uns innewohnenden Selbstheilungskräfte mobilisiert.


Manchmal berühren Klänge den Menschen tiefer als Worte. Das Wort Mantra kommt aus dem Sanskrit. Es bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers. Diese sind „Klangkörper“ einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll. Das Rezitieren eines Mantras kann dem Freisetzen mentaler und spiritueller Energien dienen, oft auch als Gebet. Jedes Mantra ist individuell. Diese können entweder sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert werden. Sie können auch aufgeschrieben oder gegessen werden (z.B. auf Oblaten oder Brot). Mantras beinhalten einen Aspekt der Urschwingung. Die Schwingung der heilenden Töne, die erzeugt werden, eröffnen die Möglichkeit und Bereitschaft, auf sanfte Weise Blockaden zu lösen und Veränderung zuzulassen. Eine Mehrfachkonzentration und Visualisierung mit Farbe und Bedeutung verstärkt und verändert die Wirkung. Das Mantra dient in der Meditation der Transformation. Dadurch, dass ein Mantra einer bestimmten Geisteshaltung zugeordnet ist, wird dessen Rezitation zur Hervorbringung dieser Geisteshaltung genützt, und durch die Benennung (z. B. mittels der Keimsilben) wird die Aufmerksamkeit auf bestimmte Energiepositionen im Körper gelenkt. Durch das Rezitieren den Mantren stellen sich tiefe Entspannung und Wohlbefinden ein. 


Mudras sind symbolische Gesten, Handbewegungen. Sozusagen Yoga für die Hände. Mud bedeutet "Freude" und ra bedeutet "das, was gibt". Frei aus dem Sanskrit übersetzt bedeutet Mudra "das, was Freude bringt".  Mudras können zur Vorbeugung und Unterstützung der Heilung verschiedenster Symptome und seelischer Disharmonie eingesetzt werden. Durch innere Reinigung und "richtiges" Atmen wird die positive Wirkung der Mudra verstärkt.

 

Mudras können das Erreichen eines bestimmten Zustands fördern, drücken gleichzeitig aber auch innere Zustände nach außen aus. Mudras sind für alle Menschen, jeden Alters geeignet. Sie können jederzeit und überall praktiziert werden und helfen die Aufmerksamkeit zu zentrieren. Mudra können grundsätzlich immer dann angewendet werden, wenn wir mit den Händen gerade nichts zu tun haben. Mudras helfen uns bei der Konzentration und regulieren den Energiefluss im Körper, da nahezu die Hälfte unserer Energiebahnen in den Händen beginnt oder endet.

 

Darüber hinaus, repräsentieren unsere fünf Finger die fünf Element - Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer. Ein ganz wesentlicher Aspekt ist, dass sich an unseren Fingerspitzen ganz viele Nervenfasern befinden, die bei Berührung (Akupressur) Impulse an Organe und das Nervensystem senden. So wird verständlich, warum das Halten bestimmter Fingerstellungen einen balancierenden Einfluss auf den gesamten Körper haben kann.